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Kooperationstreffen "Schulmilch" in Verden
16. April '10Im Mittelpunkt des Schulmilchlieferantentreffens am 15. April in Verden stand der Austausch über Erfahrungen und Probleme im Bereich der Schulmilch sowie aktuelle Marketingansätze im Mittelpunkt. Auf Einladung der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V. (LVN) kamen am Donnerstag 15 Vertreter von Frischdiensten und Direktvermarkter, die die Belieferung der Schulen mit Schulmilch in Niedersachsen und Bremen übernehmen, zusammen.
LVN-Geschäftsführerin Kristine Kindler freute sich über die gute Sitzungsbeteiligung und stellte die Ziele des Erfahrungsaustauschs und fachlich-personellen Unterstützungsmöglichkeiten heraus.
Aus Sicht der Landwirtschaftskammer Niedersachsen als zuständige Antragsstelle stellte zunächst Frank Bonse den aktuellen Stand der Schulmilch dar. Dazu gehörten die Ergebnisse der Schulmilch-Studie des BMELV, die aktuellen Schulmilch-Richtlinien und Beihilfesätze etc. Der Wunsch nach weniger Bürokratie im Bereich der Schulmilch-Beihilfe wurde von allen Teilnehmern verstärkt geäußert.
Danach stellte Dorothea Möhring (LVN) die Aktivitäten der LVN im Bereich der Schulmilch vor. Diese sollten schon im frühsten Alter beginnen, um z.B. verstärkt auf die Bedeutung der Milch und Milchprodukte in der Ernährung hinzuweisen und das positive Image der Milch weiter zu unterstützen.
Beim gemeinsamen Erfahrungsaustausch wurde verstärkt deutlich, dass die Verteilung der Milch in den Schulen immer noch ein Problem darstellt. Den Hausmeistern wird es durch die Arbeitsverträge erschwert, die Milchversorgung in den Schulen zu gewährleisten. Hierbei muss durch die Zunahme der Ganztagsschulen im Rahmen der Gemeinschaftsverpflegung eine enge Zusammenarbeit zwischen den Schulmilchlieferanten und den Caterern bestehen, so dass die Caterer das Produkt Milch immer in ihrem Angebot haben. Denn auch in den Qualitätsstandards für die Gemeinschaftsverpflegung in Schulen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) gehören Milch und Milchprodukte mit in das tägliche Speisenangebot. Darin wird ausgeführt, dass der Fettgehalt der Milch in der Zwischenverpflegung, d.h. die Schulmilch, 3,5% betragen darf. Da der Fettgehalt der Milch oft ein Diskussionsthema ist, möchte die LVN in diesem Bereich mit der DGE verstärkt darüber informieren.
Nach der Sitzung konnten die Teilnehmer an einer Führung im Institut für Milchuntersuchung Niedersachsen/Bremen oHG teilnehmen.
LVN/Klärs

